Das waren sie also unsere 16 Tage in Südafrika. Wenn wir die Hin- und Rückflugtage dazu zählen, waren wir insgesamt 18 Tage unterwegs. Und was soll ich sagen. Wir würde es wieder so machen – oder zumindest fast. Das „fast“ und den ein oder anderen Tipp möchte ich gerne mit euch teilen.

Hin- und Rückflug:
Wir haben unsere Flüge über Emirates gebucht, mit Zwischenstopp in Dubai. Auf dem Weg nach Dubai und auch wieder auf dem Weg von Dubai nach Hause sind wir in den Genuss gekommen mit dem A380 zu fliegen. Aber mal ehrlich – sitzt man einmal in der Maschine merkt man keinen Unterschied zu einem normalen Flieger.
Mit Zwischenstopp war es angenehm sich zwischendurch mal ausgiebig die Beine zu vertreten. Und der Flughafen in Dubai hat für jeden etwas zu bieten – von der Luxusboutique über riesige Duty-Free Shops bis hin zu einer unglaublichen Auswahl an Restaurants und Fast Food Ketten. Aber eine Reise mit Zwischenstopp kann auch anstrengend sein. Müde wartet man auf den Anschlussflug, putzt sich auf dem Flughafenklo die Zähne und benutzt mehr als genug Deo für ein wenig Frischegefühl. Wir würden beim nächsten Mal einen Nonstop-Flug buchen. Auch wenn man vielleicht etwas länger im Flieger sitzt, ist man am Ende doch schneller am Ziel.
Mietwagen:
Wir haben unseren Mietwagen bei Europcar gebucht. Etwas überfordert mit den unzähligen Angeboten, haben wir uns bei diesem Thema Unterstützung im Reisebüro geholt. Ein Preisvergleich unterschiedlicher Anbieter und Reisebüros lohnt sich auf jeden Fall.
Den Mietwagen haben wir tatsächlich erst gebucht, als die komplette Reise geplant war. Denn nachdem unser Reiseplan stand, wussten wir welche Anforderungen wir an den Wagen hatten. Bei uns hat es sich bewährt, dass wir einen Rundum-Sorglos Schutz hatten. Auf dem Weg nach Plettenberg, hat ein Stein einen richtig fetten Steinschlag in der Frontscheibe hinterlassen.
Ein Tipp, denn wir von Freunden mitbekommen hatten – achtet auf die Größe des Kofferraums. Denn in Südafrika sollte man, bei Verlassen des Autos, nichts sichtbar im Auto liegen lassen. Daher sollte der Kofferraum ausreichend Platz bieten und über eine Abdeckung verfügen. Auch würden wir beim nächsten Mal ein Auto mit Automatikgetriebe nehmen. Das kann beim Linksverkehr komfortabler sein.

Eine Besonderheit mit dem Auto sollte man in Südafrika noch beachten. Ihr werdet nichts selber machen. Tankguards kommen an euer Autofenster und nehmen eure Wünsche entgegen. Bezahlt wird direkt bei den Tankguards.
Carguards:
Die Carguards waren uns schon vor unserer Reise ein Begriff. Dabei handelt es sich um meist arbeits- oder obdachlose Menschen, die sich als Parkplatzwächter etwas Geld verdienen möchten. Man erkennt Sie an den gelben oder orangen Warnwesten. Manchmal helfen Sie einem auch beim Ein- und Ausparken. Im Bo-Kaap wurden wir von den Carguards etwas überrascht. Biegt man in die Hauptstraße ein, trifft man direkt auf ein paar Carguards. Natürlich hat jeder den besten Parkplatz. Der Trubel war uns etwas viel, wohl auch weil wir nicht damit gerechnet hatten. Und so haben wir im Bo-Kaap in einer Parallelstraße geparkt. Beim Verlassen des Parkplatzes bekommen die Carguards ein paar Rand für Ihren Dienst. Einige wollten ihn manchmal auch schon vorab haben.
Bargeld:
Wir hatten auf unserer Reise nie viel Bargeld in der Tasche. Immer konnten wir, auch die kleineren Beträge, mit Kreditkarte bezahlen.
Beim nächsten Mal:
Ich hatte ja angedeutet, dass wir bei unserer nächsten Reise nach Südafrika „fast“ alles wieder so machen würden. Aber was bedeutet „fast“ nun ganz genau. Nun ja – an der Route würden wir definitiv nichts ändern!
Die Tage in Kapstadt würden wir an den Anfang der Reise legen. So unfassbar gut uns diese einzigartige Stadt gefallen hat, so waren wir doch etwas überwältigt von den Eindrücken der Reise. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass wir Kapstadt nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt haben. Wir würden wandern in Kapstadt – auf den Tafelberg oder den Lion´s Head oder Signal Hill. Und wir würden Paragliden. Zugegeben waren wir was den Punkt, auf der Liste der Unternehmungsmöglichkeiten für Kapstadt, angeht etwas ängstlich. Aber hat man die Stadt einmal vom Berg aus gesehen, möchte man sie auch aus der Luft betrachten.

Für die nächste Reise würden wir ein anderes Reservat wählen, auch wenn wir mehr als begeistert waren vom Gondwana Game Reserve. Vielleicht ist der Addo Elephant Park eine Alternative. Oder……
Auch würden wir keine vier Nächte im Reservat bleiben. Sicherlich war es auf unserer Reise super praktisch – auch weil wir nicht jeden Game Drive mitmachen mussten und trotzdem alle Tiere gesehen haben.

Wenn es zeitlich passt würde ich gerne die Dauer der Reise auch um ein oder zwei Tage verlängern. Ein Stopp in Wilderness steht noch auf meiner Travel Bucket List. Bis auf Flüge und Mietwagen, würde ich die Planung für Aktivitäten und Hotels komplett in die Hände Martha und Klaus von Mein Kapstadt Urlaub legen. Wie schon berichtet, haben wir uns bei den beiden super gut aufgehoben gefühlt und uns würde jeder Wünsch erfüllt.
Bon voyage!

